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…..auf der Sommeruni 2017. Sascha, Simon und Quatschi eröffnen soeben im großen Zelt. Wir werden euch den Abend virtuell ein wenig miterleben lassen. Wenn unsere Verbindung es zulässt sogar mir Bildern. Lasst euch einfach überraschen was uns die Bandbreite erlaubt. Als erstes haben die drei kurz die diesjährige Campleitung vorgestellt. Gefolgt von Jonas und Steffen von der DGB Jugend Baden Württemberg. Die beiden kümmern sich um die organisatorischen Punkte auf dem Camp. Bevor es an die Vorstellung der Workshops geht, stellt Klaus noch Harry unseren CampSani vor. 

Und schon sind wir bei den diesjährigen Workshops und Inhalten. Den Anfang macht das Café Zelt. Dort wird dieses Jahr Anna Lena zaubern. Da auf der Sommeruni aber nicht nur Café getrunken wird gibt es auch Inhalte. Dazu stellt Matze den Ablauf der nächsten Tage vor. Am Donnerstag wird das diesjährige Motto „Wem gehört die Welt“ in eine kleine Kick Off diskutiert. Dieses Motto wird dann ab Freitag in verschiedenen Variationen und Optionen besprochen – diskutiert und ausgearbeitet. Dazu wird uns am Freitag auch Jan Engelhardt vom IGM Vorstand besuchen. Er ist gelernter Journalist und wird einen Blickwinkel auf die Medien und unser Motto geben.

Als weiteres Highlight wird dieses Jahr eine Ausbildung zur „StammtischkämpferIn“ angeboten. Ziel der Ausbildung soll es sein pauschale Aussagen und Parolen mit Inhalten zu begegnen.

Kommen wir zu den Workshops in diesem Jahr. Es startet Jenny mit dem Sportworkshop. Sie wird zweimal am Tag ein kleines Sportprogramm anbieten. Was wäre das Camp ohne den Computerworkshop – richtig wir haben uns auch vorgestellt (Sven und Bohli). Weiter geht es mit den Foto Medien. Michel wird in gewohnter Manier „Das bessere Bild“ erläutern und zeigen wie es geht. Nun kommen die Printmedien in Form der Campzeitung. Jan, Markus und Edsche als Redaktionsteam haben heute Abend die erste Ausgabe am Start. Als neues Angebot wird es dieses Jahr einen Zauber Workshop geben. Ergün und Urs werden einige Tricks verraten und vor allem üben. Weiterhin neu in diesem Jahr ist das „Repaircafe“. Warum sollen wir alles einfach wegwerfen ? Warum nicht einfach versuchen es wieder zu reparieren? 

Als kleines Schmankerl gibt es morgen Abend eine Kinovorführung. Die Teilis können aus drei Filmen auswählen. Ein weiteres Bonbon ist eine Veranstaltung zum Thema Rente. Passend zu diesem Thema werden Luisa, Franka und Kim die Kinderbetreuung übernehmen, inzwischen die dritte Generation Kinderbetreuung, die selbst schon auf dem Camp als Kind betreut wurde – Der Beweis das sich Ausbildung auszahlt *grins*.

Sven sitzt bereits im Auto und ist auf dem Weg an den See. Ich habe hier soeben die letzten Updates über das Redaktionssystem laufen lassen und werde mich gleich mal daran machen meine Technikkiste zu packen. Noch haben wir Internet – Noch scheint die Sonne und das Wetter verspricht eine ganze besondere Sommeruni zu zaubern. Wir hoffen mal das alles hält. Also Taschen ins Auto und runter an den See wenn es heisst „Herzlich Willkommen zur Sommeruni 2017“

TaTaTaTa

Matze, alias Toni, eröffnet den Abschlussmorgen mit einem Dank an Tina und das Orga Team für die gute Bandauswahl. Die grüne Welle hat gestern Abend genial gerockt, nochmal Danke auch von uns für diesen Auftritt. Weiter geht es mit einigen Danksagungen an die vielen Menschen die im Hinter- und Vordergrund während das ganzen Camps gezaubert haben. Sei es die Technik durch Sven und Bohli, sei es die Gesundheitsversorgung durch Harry oder die tolle Bewirtung durch Lea im Cafezelt. Weiter geht es mit Markus von der €ZB Redaktion und der Ankündigung, dass nach dem Abschlussmorgen noch eine Zeitungssammleredition erworben werden kann. Als nächster Punkt im Programm wird ein kurzer Film der Kinderbetreuung gezeigt. Dieses Jahr war das Thema der Kinderbetreuung „Die Minions“. Nach dem Film erklärt Kim, dass die Kids noch einen Tanz einstudiert haben…..(hier tanzt ein Minion)…..;-) Der Klassiker folgt auf dem Fuße mit Michel und den Eindrücken aus dem Fotoworkshop. In knapp sieben Minuten prasseln Eindrücke von der Sommeruni 2016 in die Menge – Danke an das Fototeam für diesen geilen Abschluss.

Weiter geht es mit Thomas der den Rückblick des inhaltlichen Blockes einläutet. Es werden fünf Gruppen gebildet, die sich jeweils vor einer Metaplanwand positionieren. Es gibt jeweils Fragen zu „Die Sommeruni hat mich angeregt zu…..“ Oder „Das war dieses Jahr mein Top“ gefolgt von „Das hat mir nicht so gefallen“. Desweiteren gibt es eine Wand mit der Frage „Deshalb hat mir dieser Referent am besten gefallen“ und was natürlich nicht fehlen darf ist die Stellwand mit der individuellen Wertung der Sommeruni in den Kategorien – Themenwahl – Organisation – Campausstattung – Essen – Band – Camp Atmosphäre – Mein Gefühl.

Pünktlich um 09.00 Uhr startet die Abschlussveranstaltung im großen Zelt. Die Vorbereitungen sind im vollen Gange….Wir sind gespannt, was die Workshops präsentieren. Seid gespannt….

Relax

Unterstützt durch das wunderbare Wetter und die herrlichen Temperaturen genießen die Teilis heute Mittag den sonnigen Samstag. Die letzte Ausgabe der Campzeitung in den Händen auf einem Stuhl in der Sonne einfach ein wenig relaxen,während die Band „Die Grüne Welle“ ihren Soundcheck macht und eine kleinen Vorgeschmack auf den Abend preis gibt.

Die Vorbereitungen für den letzten Abend sind also im vollen Gange…..und während ich diese Zeile schreiben läuft im Hintergrund „Es ist Sommer in meinem Kiez……“ Auf einen entspannten Abend euch allen 😉

Nachtgedanken

Seebild03Das Camp hört nachts nicht auf, nein es entfaltet im Schutze der Dunkelheit seinen kommunikativen Charakter. Die Teilnehmer sammeln sich an den unterschiedlichsten Orten: Im Kaffeezelt, bei der sommercocktailproduzierenden Lea auf der Veranda sitzend, die Wampe bildet davor einen Stuhlkreis oder Frau und Mann trifft sich auf der Tischtennisplatte und rund ums Feuer. Ja selbst vor dem Sanizelt trifft man in der Dunkelheit sitzende Gestalten wild diskutierend. Auch auf dem Fußballfeld fanden sich Menschen ein.

Ich will nun nicht auf die einzelnen Personen im Detail eingehen, sondern auf die Inhalte dieser Diskussionen und Unterhaltungen. Da spricht man über den vergangenen Tag, das geniale Wetter und den sensationellen Blick über den See, der zum Baden einlädt, oder man sockosophiert im Kaffeezelt über den 10 HZ Redschekaschde in der persönlichen Werkzeugsammlung der natürlich alternativlos gekauft werden muß.

Eine Diskussion, die seit dem ersten Abend, ich bin geneigt zu sagen seit Jahren, seine Kreise auf dem Camp zieht, ist die der Beteiligung an den inhaltlichen Morgenangeboten. Leider wird oftmals nur eine Stellvertreterdskussion geführt. Man beklagt sich über die Nichtbeteiligung und spricht Erwartungen  der Teilnahme aus. Wenn man von Angebot und Nachfrage ausgeht, kommt man dazu, die Menschen als Kunden zu sehen. Welche Möglichkeiten hat eine Firma, seine Produkte besser an den Mann zu bringen? Man steigert die Attraktivität, also fragt man die Kunden was würdet ihr denn kaufen, aber man versucht sie nicht zu zwingen, ein unattraktives Produkt zu kaufen, der Fake würde auch schnell auffallen. Auf die inhaltlichen Vorträge bezogen muß man also die Kunden, also die Menschen die sich nicht die Vorträge anhören, aber trotzdem hier sind, gezielt fragen, wie soll die Ausgestalltung des inhaltlichen Teils aussehen?

Natürlich wird auf der anderen Seite von Teilnehmern, die nicht oder nur kurz an den Vormittagen im großen Zelt zu sehen sind, diskutiert, dass man ständig verbal angegangen wird doch teilzunehmen. Allerdings sitzt da der Frust bei einigen wohl tief, da man geäußert habe, man wolle an der Vorbereitung beteiligt werden, aber irgendwie das bisher im Sande verlief. Hier bleibt zu sagen: wer Beteiligung will, sollte diese massiv einfordern!

Der Frust sitzt wohl auf beiden Seiten tief, aber nur übereinander zu reden und nicht miteinander oder nur aneinander vorbei, hilft nicht. Vieles wird aufgrund des Frustrationslevels nur häufig wiederholt. Ein klassisches Dilemma. Wie kommt man nun raus aus einem solchen Dilemma? Vielleicht sollten wir auf der nächsten Sommeruni uns vormittags nur damit beschäftigen, wie die Sommeruni zukünftig gemeinsam aussehen soll, damit alle Seiten sich wieder wertgeschätzt fühlen und dann auch dementsprechend einen respektvollen Umgang auf Augenhöhe miteinander  pflegen können.

Also redet miteinander, übertreibt nicht, versucht von euren gedanklichen Einbahnstraßen runter zu kommen! Was ist das gemeinsame Ziel? –  das ist doch das Wichtige.

 

So lautet der erste Teil von Alexis J. Passadakis. Im zweiten Teil wird er sich mit dem Thema „Eurozonen – Krise ohne Ende?“ befassen. Alexis erläutert kurz zu Beginn, woher seine Griechischen Wurzeln kommen und wie seine familiären Verbindungen zu Griechenland sind. Er selbst ist Mitglied bei Attac, Politikwissenschaftler und seit 2007 aktiv im Bereich der Bewegung für Klimagerechtigkeit – Clima Justice. Weiterhin beschäftigt er sich mit den Formen der Energiedemokratie. Zuletzt erschien von ihm (mit M. Schmelzer) „Postwachstum – Krise, ökologische Grenzen und soziale Rechte“.

Für Silke M.

Vor vielen Jahren hat eine ortsansässige Gewerkschaftsfunktionärin aus der Bodenseeregion ein wunderbares Bild in den Weiten des Internets veröffentlicht.In Erinnerung an dieses Bild und den dazugehörigen Spruch – Silke für dich 😉

„Wenn ich den See seh, brauch ich kein Meer mehr“

Sonnenuntergang See

Einen schönen guten Morgen zusammen. Pünktlich um 09.30 Uhr startet der heutige Tag mit einer Campvollversammlung. Thomas begrüßt zu Beginn das Geburtstagskind Pit – auch vom Computerworkshop alles gute Pit, genieß deinen Tag 😉 Weiter geht es mit Helge Peukert. Sein Thema heute „Zur Lage des Finanzsystems, der Geldordnung und der Staatsschuldenkrise“. Unter anderem wird Helge heute mit uns diskutieren, ob die Menschen etwas aus der Finanz- und Immobilienkrise gelernt haben. Kollege Peukert hat ein Diplom in Soziologie und in Volkswirtschaftslehre, ist Doktor der Staats- und Wirtschaftswissenschaften, außerdem Doktor der Philosophie. Seit 2006 ist er ausserplanmäßiger Professor für Finanzwissenschaft und Finanzsoziologie an der Universität Erfurt. Weitere Infos zu seiner Person findet ihr zum Beispiel in Wikipedia. Deswegen hat Helge Peukert einiges an Publikationen veröffentlicht, die ihr unter anderem beim Metropolis Verlag bestellen könnt. Wir wünschen uns allen eine spannende Diskussion.

Warum eigentlich nicht Mitglied im Campförderverein werden?

Wer das Glück hatte schon mal auf dem DGB-Jugendcamp zu verweilen, sei es auf einem Jugendcamp, einer Einzelgewerkschaft oder auf einem DGB-Camp oder gar der Sommeruni der IG-Metall Bildungsregion Stuttgart, der lernt das Camp zu schätzen und zu lieben. Das Camp ist mehr als ein Zeltplatz, es ist eine Bildungseinrichtung für Jugendliche. Man kann nicht nur am Bodenseeufer liegen und die Füße ins kalte Nass strecken, sondern sich auch körperlich richtig austoben. Sei es sportlich auf dem Beachvolleyballplatz, mit dem Fußball oder der sonstigen Sport-Ausstattung, die vorhanden ist. Außer der körperlichen Ertüchtigung kann man auch seine Kreativität ausleben. Das geht im Bastelzelt mit unzähligen Möglichkeiten oder beim Erstellen einer Campzeitung, beim Schneiden eines Videos oder beim Bearbeiten und Entwickeln von Fotos.

Aber all das macht noch kein Mitglied im Campförderverein aus, sondern das Wissen, dass auf dem Gelände in Markelfingen die gewerkschaftliche Basis für Baden-Württemberg gelegt wird. Wenn man heute gestandene Gewerkschaftsfunktionäre fragt, dann hat jeder ein paar Geschichten, die er aus Markelfingen erzählen kann, sei es Walter Riester, der im Duschpalast des Camps Fliesen gelegt hat, oder Sabine Leidig, die als Jugendbildungsreferentin einige Sommerfreizeiten geleitet hat. Alle sind sie durch die Markelfinger Schule gegangen. Wie fasst man das zusammen?

Ganz einfach: Markelfingen ist das Salz in der Gewerkschaftsjugendsuppe!

Deshalb „Vor allen Dingen Markelfingen“

Aus diesem Grunde haben ehemalige und noch Markelfingenbesucher den Campförderverein gegründet, um kulturelle Maßnahmen auf dem DGB Jugendcamp zu fördern. Macht mit, werdet Campvereinsmitglied!

Wie geht das?

Einfach die Beitrittserklärung herunterladen, ausdrucken, ausfüllen und an die angegebene Adresse schicken.

Wir freuen uns auch über aktive KollegInnen, die sich an der Mitgliederversammlung beteiligen.

Mit Markelfingenfreundlichen Grüßen

 

Das Computerworkshopteam der Sommeruni

Bohli & Sven

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